HXNJagd

Queere Performance & Installation

 

Amadeus Pawlica beschäftigt sich seit über 2 Jahren mit Themen der LGBTQIA+ Szene in Soloarbeiten. Dabei verbindet er bildende Kunst mit darstellender Kunst, und nutzt digitale, sowie soziale Medien für seine Arbeit.

HXNJagd ist inspiriert von Arthur Millers Bühnenstück. Amadeus zerpflückt diese Vorlage und

bringt sie auf ihre Essenz: die Verfolgung von Andersdenkenden Personen.

Er hat es selbst erlebt, in Polen geboren, als Kind nach Deutschland gekommen, in der Schule gemobbt und viel später, als er in Polen als Tänzer an der Oper in Bydgoszcz engagiert war, auch verfolgt von Menschen, die meinen LGBTQIA+ sei eine Bedrohung.

In dieser Performance zelebriert er nicht nur seine Queerness, er macht auf einfühlsame Weise

bewusst, dass wir selbst hier in Deutschland nicht so Akzeptant sind, wie wir gerne mal tun.

Gesetzt in den Kontext des Goethebunkers und der starken Prägung der Elektromusik Szene durch die Queere Szene, und der daraus resultierenden berühmten Ballrooms, eröffnet sich dem Publikum eine wahrlich bunte Mischung zwischen Mädchen aus Salem, Ballroom Glamour, Berghain Feeling der 2000er und durchaus furchteinflössender Stimmungen.

 

Amadeus kollaboriert für diese Arbeit bereits ein zweites Mal mit Frederike Coors und René Buttermann, um diese Idee zum Leben zu erwecken.

 

IDEE / CHOREOGRAFIE / PERFORMANCE : Amadeus Pawlica (BoiToy)

BÜHNE/KOSTÜM : Frederike Coors

VIDEO ARTIST / TECHNIK : René Buttermann

 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der

Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART

KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

 

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Essen

 

http://www.boitoy.de

http://www.instagram.com/boi___toy/