Goethebunker Interview #10 – Daniel Wang

Born in California and raised in Taiwan, the well-traveled producer Daniel Wang has been among the most restless and classically minded members of the dance music community over the last decade. Wang made a name for himself in the mid ’90s Chicago house scene with a series of playful, funky, sample-delic 12-inches on his own Balihu label, compiled on 1998’s I Was a Disco Malcontent: The Best of Balihu Records. Rooted in the pioneering disco and techno innovations of Giorgio Moroder, Kraftwerk, Francois K, Arthur Russell, the releases earned Wang a reputation for being something of a dance music purist, a notion underscored by his philosophy that the whole of house music can be summed up in 200 pieces of vinyl, while all the rest are merely variations.

 

Hallo Daniel, wie und wann bist du das erste Mal bewusst mit Discomusik in Kontakt gekommen?

Als Kind in Taipei in 1979 oder so erinnere ich mich ganz genau, dass ich mit meinen Eltern auf eine Laser-Technik-Show in einem riesiegn Sportstadium ging und als die psychedelische Lichtmuster an der Leinwand herumdrehten, da spielte Giorgio Moroder „Chase“, im ganzen Publikum sassen weniger als 50 Menschen. Das war schon trippy. Aber die wirkliche Liebe war Diana Ross/ Nile Rodgers „Upside Down“. Das war im Musikprogramm eines Fliegers zwischen San Francisco und Taipei und ich konnte nicht aufhören es mir immer wieder und wieder anzuhören. Dazu „Instant Replay“ und die Bee Gees Hits auf der Sendung „Dance Fever“, auch 1978 oder so.

 

Was liebst du am auflegen?

Ich mag gerne die komsiche Spannung zwischen den sehr orchestrierten 70er Discoplatten und den robotisch-funky Groove der Acid-Elektro Platten der späteren 80ern.

 

Welche Platte hat dich am meisten begeistert, mit Ihrer Wirkung auf das Publikum?

Manchmal die Salsoul Orchestra „Getaway“. Total latin-funky-70er „Laß die Party beginnen“- Stimmung. Bläser und Kongas auf Full-Power 😉

 

Was war deine beste Party bisher im diesem Jahr?

Es gabt schon viele in 2013. Ich weiss es nicht wirklich. Mit dem Honey Soundsystem in San Francisco, Eleven Club in Tokyo, Berlin Horse Meat Disco, Tromso Norwegen, ach ja Green Sunset in Sao Paulo war auch sehr lustig.

 

Hören wir von dir demnächst wieder eigene Produktionen?

Sehr bald! Tonstudio bei mir ist gerade seit 2 Wochen fertig! Ich baue noch Plattenregale. Nach 4+ Jahren Arbeit ist es wohl Zeit  🙂

 

Event: 18.10.2013 Horse Needs Disco @ Goethebunker w/ Daniel Wang | https://www.facebook.com/events/579004008827736

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