Goethebunker Interview #11 – Baaz

For Baaz, it’s long been all about the music. Rolling out a house sound at once driving, narcotic and dreamy, he makes music sounds lived-in and classic but also crisply future-forward. Rather than rehash the past, he makes the present and future sound perfectly seasoned, like they’ve been hiding out in the attic all this time. It’s a sound he pushes both in his recorded output-which has seen release through labels like Dan Bell’s Elevate Recordings, Sthlmaudio Recordings, Quintessentials and Slices Of Life over the years-and in wide-ranging DJ sets throughout Europe, North America and Japan. In 2012, Baaz launched Office Recordings, a label not confined to any one musical genre or approach. Thus far, it’s featured two EPs of warmly melodic house that find Baaz collaborating with fellow travelers like Iron Curtis and Soulphiction, as well as continuing to hone his craft.

 

Hey Bastian. Schön, dass du uns am Samstag besuchst – Hast du schon irgendeine Idee, was dich im Ruhrgebiet so erwarten könnte?

Ich bin total gespannt. Mir ist bis jetzt nur Gutes über den Bunker zu Ohren gekommen! Der Max Langenberg ist ja ursprünglich aus Essen und wohnt hier bei mir in Berlin ein paar Häuser weiter und er meinte ebenfalls der Bunker sei in Essen gerade die beste Adresse zum Feiern.

 

Nach vielen Veröffentlichungen auf Labels wie Quintessentials oder Sthlmaudio hast du 2012 deine eigene Plattenfirma Office gegründet. Warum hast du dich dazu entschieden? Und welche Philosophie steckt hinter dem Label? Schließlich ist es nicht einfach bei der Vielzahl an Musik, die tagtäglich erscheint, noch irgendwie aufzufallen, geschweige denn damit Geld zu verdienen.

Das Label mache ich mit einem guten Freund Christian Fladung zusammen. Er kümmert sich hauptsächlich um das Artwork. Bei den ersten beiden Releases war es leider so, dass die handgemachten Covers durch Nachpressungen nicht ausgereicht haben. Das soll bei der Nr. 03 anders laufen. Wir nehmen Fragmente von Fotographien aus den 20er – 30er Jahren und basteln einen Siebdruck daraus. Die kleine Dame auf der Nr. 1 ist z.B. meine Oma. Für die folgenden Nummern haben wir aber auch wirklich interessante alte Aufnahmen auf dem Flohmarkt gefunden.

 

Bis dato erschienen auf Office zwei bemerkenswerte EPs deiner eigenen Produktionen Was dürfen wir in Zukunft auf dem Label erwarten?

Eigentlich sollte es hauptsächlich eine Plattform für meine eigene Musik sein. Ich habe mich riesig gefreut, dass die Resonanz auf die ersten beiden Releases so gut war!  Nun haben wir gerade Christopher Rau mit ins Boot geholt. Von Ihm wird die Nr. 03 sein. Ein smarter House-Schinken à la Rau, auf den ich mich schon wahnsinnig freue. Hoffentlich klappt es noch  für dieses Jahr, mal sehen.

 

Gibt es eine Platte, die du in nahezu jedem Set von dir spielst?

Es gibt immer wieder Platten, die das Case für lange Zeit nicht verlassen aber irgendwann dann doch. Was aber auch nicht heißt, dass ich sie immer auflege. Die konstanteste Platte seit sehr langer Zeit ist vielleicht die Paper 36.


Ohne Flachs, wir freuen uns schon wie kleine Kinder vor der Bescherung auf dich. Vielen Dank für das Interview und bis Samstag!

Event: 26.10.13 Uhlala @ Goethebunker w/ Baaz | http://www.facebook.com/events/334694290000521

Interview Simon Hildebrandt